• Charlotte Sanati (U10w) - 5 Punkte aus 9 Partien, Rang 28
  • Thore Perske -5,5 Punkte aus 9 Partien, Rang 24
  • Larissa Schwarz (u14w) - 6 Punkte aus 9 Partien, Rang 14
  • Ludwig Stahnecker (U16) - 5 Punkte aus 9 Partien, Rang 45

Alle Ergebnisse unter Chess-results.com

Turnierseite

Das U12-Team des Schachklubs Zweibrücken mit Laurin Döll, Lucas Ruhstorfer, Jonathan Hartzendorf und Nico Bischoff nahm in Bad Sulza (Thüringen) an der Zwischenrunde der Deutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften teil. Für den neunjährigen Nico Bischoff, der erst seit einem halben Jahr im Verein Schach spielt, war es sein erstes größeres Turnier überhaupt. Der erfahrenere Fabian Mayer konnte aus familiären Gründen nicht teilnehmen.

In der ersten Runde unterlag Zweibrücken als Vertreter von Rheinland-Pfalz der stark favorisierten Schachjugend Herborn (Hessen) mit 4:0. Die direkte Konkurrenz aus dem Saarland, der SC Reti Heusweiler, ein Verein mit einer hervorragenden Jugendarbeit, musste ebenfalls ein 4:0 gegen die nach den DWZ-Wertungszahlen stärkste Mannschaft aus Thüringen, Königskinder Jena, hinnehmen.

Die Entscheidung über die Endrundenteilnahme brachte die zweite Runde, in der sich die etwa gleichwertigen Jugendspieler aus Heusweiler mit 3:1 gegen das Zweibrücker U12-Team durchsetzen konnten. Für den Zweibrücker Brettpunkt sorgten Laurin Döll (Brett 1) und Jonathan Hartzendorf (Brett 3) jeweils mit einem Remis. Etwas überraschend war die 1:3 Niederlage der Königskinder Jena gegen die Schachjugend Herborn.

In der dritten Runde endete der Kampf Herborn gegen Heusweiler 3:1. Die Jenaer Königskinder wollten "en passant" schnell gegen das abgeschlagene Zweibrücker Team gewinnen. Nicht umsonst ist das Zweibrücker Wappentier ein Löwe und dieses nahmen sich die Zweibrücker Jugendspieler zum Vorbild. Sie kämpften löwenhaft, so dass nach einer halben Stunde Spielzeit der Thron der verblüfften Königskinder aus Jena empfindlich wackelte. An Brett 1 und 2 hatten Laurin Döll (DWZ 1297) gegen Bräuer (DWZ 1667) und Lucas Ruhstorfer (DWZ 1089) gegen Wolf (DWZ 1489) eine ausgeglichene Stellung. An Brett 3 erhielt Jonathan Hartzendorf (DWZ 1022) nach einem Bauernopfer einen sehr starken Königsangriff gegen Savan (DWZ 1471). Neuling Nico Bischoff (noch ohne DWZ) erreichte gegen Pältz (DWZ 1349) sogar eine klare Gewinnstellung mit Figurenvorteil gegen einen Bauern. Nach mehreren kleineren Ungenauigkeiten mussten sich Jonathan und Nico dann doch geschlagen geben, während sich Laurin über das Remisangebot seines starken Gegners freuen konnte, das er annahm. Lucas bot in einem harten Kampf drei Stunden lang seinem Gegner Paroli und verlor trotz starker Leistung. So verbuchten die Königskinder aus Jena doch noch einen standesgemäßen 3,5:0,5-Sieg gegen die Zweibrücker Löwen. Trainer Ludwig Peetz war trotz des undankbaren vierten Platzes zufrieden mit den Leistungen des U12-Teams.

 

Ludwig Peetz

Rheinland- Pfälzer spielt für Deutschlands Jugendnationalmannschaft

Der Deutsche Schachbund lud einige der Top- Jugendspieler zu einem Lehrgang ins fränkischen Waischenfeld ein. Im Hotel "Pulvermühle" der Familie von GM Michael Bezold waren die sechs Nachwuchshoffnungen bestens untergebracht. Aber auch Spieler des Tschechischen Schachbundes hatte man eingeladen, die eine Woche lang zusammen mit ihren deutschen Schachkollegen von GM Lubomir Ftacnik intensiv trainiert wurden. Aus Rheinland- Pfalz nahm Maximilian Meinhardt (SK 1912 Ludwigshafen) teil, der ebenfalls eingeladene Georg Meier (SC Trier- Süd) musste krankheitsbedingt absagen.

Im Lauf der Woche traten die beiden Teams zweimal gegeneinander an, um zu zeigen, was sie gelernt hatten. Beim Hinspiel gelang es den deutschen Schachkämpfern die favorisierten Tschechen überraschend mit 4 : 2 zu besiegen, beim Rückkampf allerdings erging es ihnen schlecht und die deutschen Nationalspieler mussten mit 1 : 5 die Waffen strecken.

Maximilian Meinhardt gewann in der Hinrunde, verlor dann aber gegen seinen nominell stärkeren Gegner im Rückkampf. Insgesamt zeigte er sich zufrieden mit seinem Abschneiden und hatte nach eigener Einschätzung bei dieser Topförderungsmaßnahme schachlich sehr viel dazugelernt.

Georg Meier (SC 1975 Bann) bei der ersten Bewährungsprobe mit IM- Norm erfolgreich

Nach seiner Berufung in die Jugend- Olympia- Mannschaft trat Georg Meier beim 5. Internationalen Schach- Jugendtreffen erstmalig gegen die übrigen Mitglieder seines Olympia- Teams und insgesamt fünf Großmeister an. Neun harte Runden später hatte er sechs Punkte auf seinem Konto und belegte einen hervorragenden 3. Platz. Gleichzeitig erfüllte er mit diesem Ergebnis seine erste IM- Norm und bewies eindrucksvoll seine aufsteigende Form.

Hohe Erwartungen an Georg Meier (SC Bann)

Die Mitglieder der Jugend-Olympiamannschaften 2008 wurden am 20.11.2004 im Ramada-Treff Hotel Kassel der Schachöffentlichkeit vorgestellt.

Den Rahmen bildete die Tagung des DSB-Hauptausschusses und ein gut besuchtes Nachwuchsturnier. Georg Meier (SC Bann) erhielt vom DSB-Leistungssportreferenten Klaus Deventer seine Ernennungsurkunde und ein T-Shirt mit dem Olympialogo und dem entsprechenden Namenszug. Jedes Teammitglied wurde von Klaus Deventer und Jörg Schulz kurz vorgestellt und im Anschluss betätigten sich alle neun Olympioniken zunächst als Simultanspieler gegen Schachfreunde aus der Kasseler Region.

Danach wurden alle Nachwuchstalente noch einmal gefordert: diesmal auf der anderen Seite der Simultantische! Die beiden A-Nationalspieler Ketino Kachiani-Gersinska und Christopher Lutz traten zum Uhrenhandicap gegen die Jugend-Olympiamannschaften an. Beide Simultanspieler mussten gehörig kämpfen, denn leicht machten es ihnen die Olympiateilnehmer von morgen wahrlich nicht. Auch Bundestrainer Uwe Bönsch beobachtete aufmerksam die Leistungen unserer Top-Nachwuchspieler. Ob er schon die eine oder den anderen für die von ihm betreuten Teams im Auge hat? Wer weiß.

Für den in die Jugendolympia- Mannschaft berufenen Rheinland- Pfälzer Georg Meier werden es arbeitsreiche vier Jahre werden, denn man verlangt von ihm im Jahre 2008 den Großmeister- Titel und eine ELO- Zahl von circa 2600. Dafür muss man einiges tun, um in vier Jahren für Deutschland II an den Start gehen zu dürfen.

Die Schachjugend Rheinland- Pfalz wünscht Georg auf seinem Weg zum Nationalspieler viel Glück und Erfolg!!

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